Möbelbau, Werkstatteinrichtung, Holzverarbeitung mit Maschinen, ... vom Hobbyschreiner für den Hobbyschreiner
Posts mit dem Label Werkstattoptimierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Werkstattoptimierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 5. Oktober 2014
Werkstatt Vorstellung - "Holzwerken" Artikel
Die Zeitschrift "Holzwerken" hat mich im Frühjahr gefragt ob ich Lust hätte den ein oder anderen Artikel zu schreiben. Schnell waren wir uns einig über das erste Thema, das, wie könnte es anders sein, sich um meine Werkstatt dreht. Ich habe wohl bis jetzt hier im Blog viele Umbauten und Verbesserungen dokumentiert, aber es gab nie einen Post der das Gesamtkonzept umreisst. Das konnte ich jetzt nachholen und in der Holzwerken Nr 49 erscheint der entsprechende Artikel. Zu diesem Artikel gibt es auch ein Begleitvideo das auf der "Holzwerken" Seite oder im "Holzwerken" Youtube Kanal bereits zu sehen ist:
Sonntag, 11. Mai 2014
Werkstattschrank: Teil 5
Das hat ja ewig gedauert! Der Schrank ist endlich fertig und auch schon teilweise eingeräumt. Die Arbeitsplatte ist aus Multiplex mit Ahornfurnier, fein geschliffen und geölt, genau wie die Fronten der Schubkästen.
Hier noch ein Bild mit teilweise geöffneten Schubkästen und herausgezogenen Ablagen.
Die Tormek hat jetzt auch wieder einen Platz in der Werkstatt, nur fehlt noch eine Wanne unter der Maschine, weil beim Schleifen doch ziemlich viel Wasser daneben geht. Es wäre doch zu schade für den schönen Schrank.
Die großen Arbeiten des Werkstattkonzepts sind jetzt abgeschlossen und ich kann die nächsten Projekte planen. Links oben in den Bildern geistern noch immer die Einzelteile der wegrationalisierten Hausbar herum. Daraus soll in nächster Zukunft eine Kommode werden, passend zum Schmuckschrank. Das wird dann ein Projekt mit reverse Engineering, weil ich wenn möglich die Teile 1:1 verwenden möchte.
Zuerst kommt aber noch ein Hauruck-Projekt. Ein Bekannter, den ich wohl infiziert habe, möchte einen Kellerraum zur Gelegenheitswerkstatt umbauen und braucht dafür einen Schrank über die ganze Längsseite. Wir haben uns darauf geeignet, dass er mit anpackt und wir den Schrank gemeinsam bauen. Es wird ganz grob etwa so aussehen:
Als Kompromiss zwischen Kosten, leichter Verarbeitung und Gewicht (die Teile müssen mehrmals transportiert werden) haben wir uns auf einen Mix von Pappelsperrholz (10mm, 15mm und 18mm) und 19mm MDF geeinigt. Ich habe die Stückliste etwas optimiert und dem Holzhändler geschickt der den kompletten Zuschnitt übernimmt (insgesamt sind es 96 Teile). Alle Teile werden gedübelt und mittels Pocketholes verschraubt. Oberflächenbehandlung ist meinerseits keine vorgesehen. Falls Interesse besteht, kann ich das Projekt ein wenig dokumentieren, es ist allerdings dem Werkstattschrank recht ähnlich. Der Termin für den Aufbau ist auf Ende Mai vereinbart, also weniger als 3 Wochen.
Hier noch ein Bild mit teilweise geöffneten Schubkästen und herausgezogenen Ablagen.
Die Tormek hat jetzt auch wieder einen Platz in der Werkstatt, nur fehlt noch eine Wanne unter der Maschine, weil beim Schleifen doch ziemlich viel Wasser daneben geht. Es wäre doch zu schade für den schönen Schrank.
Die großen Arbeiten des Werkstattkonzepts sind jetzt abgeschlossen und ich kann die nächsten Projekte planen. Links oben in den Bildern geistern noch immer die Einzelteile der wegrationalisierten Hausbar herum. Daraus soll in nächster Zukunft eine Kommode werden, passend zum Schmuckschrank. Das wird dann ein Projekt mit reverse Engineering, weil ich wenn möglich die Teile 1:1 verwenden möchte.
Zuerst kommt aber noch ein Hauruck-Projekt. Ein Bekannter, den ich wohl infiziert habe, möchte einen Kellerraum zur Gelegenheitswerkstatt umbauen und braucht dafür einen Schrank über die ganze Längsseite. Wir haben uns darauf geeignet, dass er mit anpackt und wir den Schrank gemeinsam bauen. Es wird ganz grob etwa so aussehen:
Als Kompromiss zwischen Kosten, leichter Verarbeitung und Gewicht (die Teile müssen mehrmals transportiert werden) haben wir uns auf einen Mix von Pappelsperrholz (10mm, 15mm und 18mm) und 19mm MDF geeinigt. Ich habe die Stückliste etwas optimiert und dem Holzhändler geschickt der den kompletten Zuschnitt übernimmt (insgesamt sind es 96 Teile). Alle Teile werden gedübelt und mittels Pocketholes verschraubt. Oberflächenbehandlung ist meinerseits keine vorgesehen. Falls Interesse besteht, kann ich das Projekt ein wenig dokumentieren, es ist allerdings dem Werkstattschrank recht ähnlich. Der Termin für den Aufbau ist auf Ende Mai vereinbart, also weniger als 3 Wochen.
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Montag, 31. März 2014
Werkstattschrank: Teil 4
Das Ding will einfach nicht fertig werden, aber beflügelt von den Eindrücken der Holzhandwerk 2014 habe ich mich reingekniet und die Schubkästen im Akkord gefertigt. Dabei habe ich ganz kurzfristig den Plan geändert und entschieden die Böden einzufälzen. Dabei kam der gute alte Frästisch wieder zum Einsatz, diesmal mit einer improvisierten Andruckfeder aus einer langen keilförmigen Leiste.
Der kleine Falzfräser leistet gute Arbeit. Alle Fälze werden durchgefräst, auch an den Seitenteilen. Dadurch entsteht zwar vorne und hinten eine Lücke, die aber von der aufgedoppelten Schubladenfront später verdeckt wird. Hinten sieht's eh keiner.
Zwingen "en masse", über den Tag verteilt verleimte und geschliffene Schubkästen ...
... können am Abend montiert werden und lassen den gewonnenen Stauraum erahnen.
Der kleine Falzfräser leistet gute Arbeit. Alle Fälze werden durchgefräst, auch an den Seitenteilen. Dadurch entsteht zwar vorne und hinten eine Lücke, die aber von der aufgedoppelten Schubladenfront später verdeckt wird. Hinten sieht's eh keiner.
Zwingen "en masse", über den Tag verteilt verleimte und geschliffene Schubkästen ...
... können am Abend montiert werden und lassen den gewonnenen Stauraum erahnen.
Labels:
Frästisch,
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Montag, 17. Februar 2014
Werkstattschrank: Teil 3
In Teil 2 habe ich die Füllungen hergestellt und abgeplattet. Durch maßgenauen Zuschnitt der Rahmenteile gibt es nach dem Verleimen nur noch wenig Nacharbeit. Ich habe entschlossen den Schrank demontierbar zu halten. Somit sind alle Traversen mit den Seitenteilen verschraubt. Jeweils ein Domino erleichtert das Ausrichten beim Verschrauben. Die Führungen der Schubkästen sind bereits jetzt montiert, was viel einfacher ist als später im montierten Schrank zu fummeln.
Der Schrank wird nun "scheibchenweise" montiert, von links nach rechts. Zum genauen Ausrichten werden Schraubzwingen zu Hilfe genommen die die Teile in der genauen Position fixieren. Die verwendeten Torx-Schrauben sind von Spax und haben einen flachen Kopf der wesentlich mehr Druck in den Pocketholes aufbaut als Senkkopfschrauben.
Das erste Teilstück ist schnell montiert und es kann weiter gehen.
Damit die Schrauben sich nicht ins Gehege kommen bei den gegenüberliegenden Traversen, sind alle Pocketholes asymmetrisch gebohrt. Das zweite Teilstück ist schnell zusammengebaut.
Der Schrank wird jetzt zu groß um ihn auf der Werkbank weiter zu montieren. Das letzte Teil wird demnach am vorgesehen Platz montiert. Der Schrank steht auf dem Podest neben der Absauge. Bevor die Arbeitsplatte draufkommt muss er noch ausgerichtet werden. Im nächsten Teil geht es aber weiter mit den Schubkästen und den breiten Ausziehböden im rechten Bereich des Schrankes.
Der Schrank wird nun "scheibchenweise" montiert, von links nach rechts. Zum genauen Ausrichten werden Schraubzwingen zu Hilfe genommen die die Teile in der genauen Position fixieren. Die verwendeten Torx-Schrauben sind von Spax und haben einen flachen Kopf der wesentlich mehr Druck in den Pocketholes aufbaut als Senkkopfschrauben.
Das erste Teilstück ist schnell montiert und es kann weiter gehen.
Damit die Schrauben sich nicht ins Gehege kommen bei den gegenüberliegenden Traversen, sind alle Pocketholes asymmetrisch gebohrt. Das zweite Teilstück ist schnell zusammengebaut.
Der Schrank wird jetzt zu groß um ihn auf der Werkbank weiter zu montieren. Das letzte Teil wird demnach am vorgesehen Platz montiert. Der Schrank steht auf dem Podest neben der Absauge. Bevor die Arbeitsplatte draufkommt muss er noch ausgerichtet werden. Im nächsten Teil geht es aber weiter mit den Schubkästen und den breiten Ausziehböden im rechten Bereich des Schrankes.
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Montag, 10. Februar 2014
Werkstattschrank: Teil 2
Die Rahmenteile aus Teil 1b haben eine Nut zur Aufnahme der Füllungen bekommen. Zum Einsatz kam wieder die Tischfräse mit einem Verstellnuter bestückt. Die Nut ist in zwei Schritten gefräst, wechselseitig durch Umschlagen des Werkstückes. Dadurch ist sicher gestellt, dass die Nut genau mittig sitzt. Ausserdem ist ein kurzer Zapfen angesägt, auch durch umschlagen von beiden Seiten, sodass der Zapfen genau mittig sitzt.
Die Füllungen werden aus Ami-Pappel gefertigt. Alle Teile sind grob abgelängt und auf maximale gemeinsame Dicke gehobelt. Die dabei erreichte Dicke liegt etwa 2mm unter der Dicke der Rahmenteile. Jeweils zwei Bretter werden miteinander verleimt um auf die erforderliche Breite der Füllungen zu kommen. Im folgenden Video zeige ich die Arbeitsschritte zur Vorbereitung und Ausführung der Abplatt-Fräsung an der Tischfräse.
Die Füllungen werden aus Ami-Pappel gefertigt. Alle Teile sind grob abgelängt und auf maximale gemeinsame Dicke gehobelt. Die dabei erreichte Dicke liegt etwa 2mm unter der Dicke der Rahmenteile. Jeweils zwei Bretter werden miteinander verleimt um auf die erforderliche Breite der Füllungen zu kommen. Im folgenden Video zeige ich die Arbeitsschritte zur Vorbereitung und Ausführung der Abplatt-Fräsung an der Tischfräse.
Labels:
Tischfräse,
Videos,
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Sonntag, 29. Dezember 2013
Werkstattschrank: Teil 1b - Zuschnitt und Hobeln
Ich hätte es ahnen können! Schon beim Festool MFT/3 Unterschrank musste der Plattenbau-Entwurf einem etwas anspruchsvolleren Plan weichen. Jetzt ist es wieder passiert und der erste Plan wurde geändert um wieder einer Rahmen-Füllungs Bauweise den Vorzug zu geben. Dies hat vielerlei Gründe:
Ami-Pappel (Yellow Poplar) gibt es in Formaten wie Pollmeier Buche zu kaufen, es hat eine ähnliche Dichte wie Tanne/Fichte, und lässt sich gut verarbeiten. Die Maserung ist nicht gerade aufregend, auch ist die Farbe eher unedel aber für ein Werkstattmöbel geht es vor allem preislich in Ordnung.
Der neue Plan ist also wie folgt, wobei lediglich die Aussen- und Zwischenwände in Rahmen und Füllungsbauweise ausgeführt werden. Der Sockel entfällt und es entsteht ein Stauraum unter der unteren Schubladenreihe. Die untere Schubladenreihe war auch im ersten Entwurf 140mm über dem Werkstattboden wegen dem Absaugschlauch der meist da rumliegt und damit man die Schubladen darüber hinweg öffnen kann.
Ich habe noch nicht ganz entschieden ob die Füllungen auch massiv werden oder Sperrholz, aber ich kann mir denken was es wird (siehe weiter oben Punkt 1, 2 und 4).
Am Anfang steht der grobe Zuschnitt auf Breite und Länge der Rahmenteile und der Traversen. Der Zuschlag ist zu jeder Seite mindestens 5mm.
Danach werden alle Teile abgerichtet ...
... und gefügt
Dann folgt ein weiterer Zuschnitt auf Breite mit etwa 1.5mm Zuschlag
Dann folgt das Hobeln auf Breite ...
... und Dicke
Das Resultat, 3 Stunden später, sind Teile die auf den Zuschnitt auf Länge und das Anbringen der Verbindungen, Nuten und Zapfen warten.
In einem nächsten Beitrag gehe ich näher auf das Hobeln an der Abricht- Dicken-Kombi ein. Dazu gibt es dann auch wieder ein Video.
- Es regnet und ich kann keine Platten grob zuschneiden auf der Terrasse
- Ich mag eigentlich keinen Plattenbau
- Ich wollte einmal Ami-Pappel verarbeiten (Yellow Poplar)
- Die Beitrags-Reihe über die Tischfräse soll fortgesetzt werden
- Ein Beitrag über den Abbricht-/Dickenhobel wäre auch ganz nett
Ami-Pappel (Yellow Poplar) gibt es in Formaten wie Pollmeier Buche zu kaufen, es hat eine ähnliche Dichte wie Tanne/Fichte, und lässt sich gut verarbeiten. Die Maserung ist nicht gerade aufregend, auch ist die Farbe eher unedel aber für ein Werkstattmöbel geht es vor allem preislich in Ordnung.
Der neue Plan ist also wie folgt, wobei lediglich die Aussen- und Zwischenwände in Rahmen und Füllungsbauweise ausgeführt werden. Der Sockel entfällt und es entsteht ein Stauraum unter der unteren Schubladenreihe. Die untere Schubladenreihe war auch im ersten Entwurf 140mm über dem Werkstattboden wegen dem Absaugschlauch der meist da rumliegt und damit man die Schubladen darüber hinweg öffnen kann.
Ich habe noch nicht ganz entschieden ob die Füllungen auch massiv werden oder Sperrholz, aber ich kann mir denken was es wird (siehe weiter oben Punkt 1, 2 und 4).
Am Anfang steht der grobe Zuschnitt auf Breite und Länge der Rahmenteile und der Traversen. Der Zuschlag ist zu jeder Seite mindestens 5mm.
Danach werden alle Teile abgerichtet ...
... und gefügt
Dann folgt ein weiterer Zuschnitt auf Breite mit etwa 1.5mm Zuschlag
Dann folgt das Hobeln auf Breite ...
... und Dicke
Das Resultat, 3 Stunden später, sind Teile die auf den Zuschnitt auf Länge und das Anbringen der Verbindungen, Nuten und Zapfen warten.
In einem nächsten Beitrag gehe ich näher auf das Hobeln an der Abricht- Dicken-Kombi ein. Dazu gibt es dann auch wieder ein Video.
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Sonntag, 22. Dezember 2013
Beleuchtung: EVGs nachrüsten
Angespornt von der positiven Resonanz zu meinen Videos, habe ich entschlossen die neue Werkstattbeleuchtung nochmals aufzurüsten und EVGs einzubauen. Die doppelreihigen Leuchtstofflampen (2 x 58W) waren recht preiswert aber eben auch technisch nicht auf dem neuesten Stand und nur mit Starter und Ballast ausgerüstet. Dadurch gibt es das bekannte 100Hz Flimmern (2 x 50Hz Halbwellen). Das Auge reagiert recht träge darauf aber beim Filmen mit 24 Bildern/s gibt es eine ungünstige Überlagerung die sich durch ein mehr oder weniger ausgeprägtes "Pumpen" der Helligkeit bemerkbar macht.
Ich habe also passende EVGs (Elektronische Vorschalt-Geräte) bestellt und verbaut. Die EVGs zünden die Leuchtstofflampen schneller und schonender und versorgen sie mit einer Wechselspannung mit mehr als 30kHz wodurch kein Flimmern mehr zu sehen ist, weder fürs Auge noch von der Kamera.
Das nächste Video, zum Thema Abbricht-/Dickenhobel, wird zeigen wie sehr sich diese Aufrüstung bemerkbar macht.
In dem Sinne wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ich habe also passende EVGs (Elektronische Vorschalt-Geräte) bestellt und verbaut. Die EVGs zünden die Leuchtstofflampen schneller und schonender und versorgen sie mit einer Wechselspannung mit mehr als 30kHz wodurch kein Flimmern mehr zu sehen ist, weder fürs Auge noch von der Kamera.
Die beiden Ballaste und Starter werden entfernt und das EVG mit zwei Schrauben montiert. Die vorhandene Verdrahtung kann teilweise wiederverwendet werden. Zusätzlich benötigte ich aber noch ein paar Meter mehr an Draht. Alle Verbindungen sind gesteckt und der Umbau geht schnell.
Das nächste Video, zum Thema Abbricht-/Dickenhobel, wird zeigen wie sehr sich diese Aufrüstung bemerkbar macht.
Auch wenn es müßig ist: Nein, das darf man nicht, ist verboten, der Versicherungsschutz geht verloren, es ist gefährlich, ... ! Ich verbiete also jedem es nachzumachen genauso wie ich jedem verbiete zu schnell mit dem Auto zu fahren, zu rauchen, zu trinken, Bungee zu springen, ... ;-)
Labels:
EVG,
Werkstattbeleuchtung,
Werkstattoptimierung
Montag, 18. November 2013
Werkstatt optimieren: Wände streichen, fertig!
Ich kann es fast nicht glauben, aber seit dem Beginn dieses Unterfangens ist ein Monat vergangen. Jetzt ist es aber vollbracht und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Bei der Gelegenheit habe ich die CEE-Steckdosen für den Hobel und die Säge gleich nahe der Maschinen platziert und den Kabelkanal verlängert, so dass er jetzt komplett umläuft. Die Beleuchtung ist auch komplett neu und ergibt gefühlt Minimum doppelt so helles Licht. Die Beleuchtungsautomatik der Kamera bestätigt den Eindruck. Das obere Bild wurde bei ISO 180 mit f2.8 und 1/30 aufgenommen, das untere bei ISO 100 mit f2.8 und 1/100.
Bei der alten Beleuchtung war es eine Qual irgendwas in Handarbeit an der Werkbank zu verrichten, jetzt gibt es, wenn überhaupt, nur weiche Schatten wenn man sich über das Werkstück beugt. Somit steht nichts mehr im Wege um fleissig handgefertigte Verbindungen aller Art zu üben!
Als nächstes kann der Bau des Werkstattschrankes beginnen.
Bei der alten Beleuchtung war es eine Qual irgendwas in Handarbeit an der Werkbank zu verrichten, jetzt gibt es, wenn überhaupt, nur weiche Schatten wenn man sich über das Werkstück beugt. Somit steht nichts mehr im Wege um fleissig handgefertigte Verbindungen aller Art zu üben!
Als nächstes kann der Bau des Werkstattschrankes beginnen.
Montag, 14. Oktober 2013
Werkstatt optimieren: Wände streichen
Beflügelt vom Beginn des Projekts Werkstattschrank, habe ich gleich noch angefangen die Wände der Werkstatt weiss zu streichen. Dies hätte ich eh gleich machen sollen, als sie noch weitgehend frei waren und keine großen Maschinen da waren (siehe hier). Das OSB sieht zwar gemütlicher aus, aber lichttechnisch sind weisse Wände besser, sowohl wegen der verbesserten Reflexion, als auch für natürlicher aussehende Fotos. Dadurch, dass sich doch so einiges in der Werkstatt befindet, sieht es nach dem Freiräumen der größten Längsseite ziemlich wüst aus:
Ich kann leider nur eine Wand nach der anderen streichen, weil einfach der Platz nicht reicht um alles gleichzeitig freizuräumen. Nach zwei Anstrichen ist die größte Wand fertig.
Außerdem verlängere ich noch den Kabelkanal, sodass er komplett rundum läuft. Als nächstes kommt die Stirnwand dran wo der neue Werkstattschrank hinkommt. Dazu muss aber wieder viel umgeräumt werden.
Ich kann leider nur eine Wand nach der anderen streichen, weil einfach der Platz nicht reicht um alles gleichzeitig freizuräumen. Nach zwei Anstrichen ist die größte Wand fertig.
Außerdem verlängere ich noch den Kabelkanal, sodass er komplett rundum läuft. Als nächstes kommt die Stirnwand dran wo der neue Werkstattschrank hinkommt. Dazu muss aber wieder viel umgeräumt werden.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Werkstatt-Schrank: Teil 1 - Die Planung
Im Zuge der Werkstatt-Optimierung geht es weiter und diesmal erwischt es den alten blass-grünen 70er Jahre Küchenschrank der sich zur Zeit neben der Absauge eingenistet hat. Über dessen Inhalt rede ich lieber nicht, sondern verrate nur dass es eine Gabe an einen lokalen Modellbauer-Klub wird. Damit wäre dieses Kapitel auch abgehakt. Die Grundidee für diesen Schrank ist es, Platz zu schaffen für Halbfertiges. Somit erhält der Schrank 3 Tabletts mit Überauszügen, auf denen in Zukunft, platzsparend und etwas geschützt, Teile von im Bau befindlichen Projekten lagern können. Daneben erhält der Schrank auch noch Schubladen, wovon zwei bis drei zur Sortierung von Abfällen dienen und die restlichen meine nicht alltäglich benutzten Werkzeuge und Maschinen aufnehmen. Der Schrank wird voraussichtlich aus 18mm Pappelsperrholz entstehen und eine Standard 38mm Küchenarbeitsplatte als Top erhalten. Hier nun ein schneller Entwurf:
Update:
Das Bild oben war nur ein schneller Entwurf und bei der detaillierten Planung sind Änderungen eingeflossen. Die Schubladen links bekommen unterschiedliche Breiten für maximale Platzausbeute. Im folgenden Bild sieht man den Sockel der unabdingbar ist um den unebenen Untergrund auszugleichen.
Hier noch ein Bild von vorne zu den Details der Schubladen (Fronten ausgeblendet).
Update:
Das Bild oben war nur ein schneller Entwurf und bei der detaillierten Planung sind Änderungen eingeflossen. Die Schubladen links bekommen unterschiedliche Breiten für maximale Platzausbeute. Im folgenden Bild sieht man den Sockel der unabdingbar ist um den unebenen Untergrund auszugleichen.
Hier noch ein Bild von vorne zu den Details der Schubladen (Fronten ausgeblendet).
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Montag, 9. September 2013
Werkstatt-Update: Mobile Absauge höher gelegt
Nach einem recht hopfenreichen Wochenende beim Darmstädter Holzwerkertreffen, habe ich mich heute aufgerappelt und die Werkstatt weiter entrümpelt und die mobile Absauge auf ein Regal unter der Tischverbreiterung der FKS gesetzt. Der Absaugschlauch, den sich die FKS mit dem ADH teilen muss, kann so einfach drunter durchgeschoben werden und dieses, bislang unbenutzte, Volumen wird auch noch ausgenützt.
Am Maniküretisch habe ich derweilen die Schubkästen montiert, ein Arbeitsschritt der aber nicht weiter spannend zu dokumentieren wäre. Vielmehr gehen meine Gedanken, beflügelt durch das nahende Ende des Projekts "Maniküretisch", in Richtung Schubladenschrank an der Stirnseite neben der Absauge. Meine Überlegungen gehen aber in Richtung eines flexibel nutzbaren Schrankes, teils mit Tablettauszügen für Halbfertiges was bis jetzt entweder überall störend herumliegt oder auf Regalträgern zugestaubt wird. Auch muss ich mich dringend um eine bessere Beleuchtung bemühen weil meine Augen zusehends schlechter werden. Arbeiten ohne Brille geht fast gar nicht mehr und die 08/15 Kellerlampen liefern ein schlechtes Licht mit viel ungünstigem Schattenwurf. Soweit ich mich bis jetzt informieren konnte, scheinen Leuchtstoffröhren, gekapselt und mit einer Streuoptik versehen recht interessant und vor allem einsetzbar bei niedrigen Räumen. Mal schauen was ich finde!
Am Maniküretisch habe ich derweilen die Schubkästen montiert, ein Arbeitsschritt der aber nicht weiter spannend zu dokumentieren wäre. Vielmehr gehen meine Gedanken, beflügelt durch das nahende Ende des Projekts "Maniküretisch", in Richtung Schubladenschrank an der Stirnseite neben der Absauge. Meine Überlegungen gehen aber in Richtung eines flexibel nutzbaren Schrankes, teils mit Tablettauszügen für Halbfertiges was bis jetzt entweder überall störend herumliegt oder auf Regalträgern zugestaubt wird. Auch muss ich mich dringend um eine bessere Beleuchtung bemühen weil meine Augen zusehends schlechter werden. Arbeiten ohne Brille geht fast gar nicht mehr und die 08/15 Kellerlampen liefern ein schlechtes Licht mit viel ungünstigem Schattenwurf. Soweit ich mich bis jetzt informieren konnte, scheinen Leuchtstoffröhren, gekapselt und mit einer Streuoptik versehen recht interessant und vor allem einsetzbar bei niedrigen Räumen. Mal schauen was ich finde!
Sonntag, 8. September 2013
Werkstatt-Update: Filterkartusche, Absauge tiefer gelegt
Die Absauge hatte bis jetzt einen Filtersack der wohl anfangs seinen Zweck erfüllte, in letzter Zeit aber so was von zugesetzt war, dass die Absaugleistung an der Maschine merklich abgenommen hat. Abklopfen bewirkte, dass ein Teil des Inhaltes innen abfiel, aussen aber eine Wolke aus sehr feinem Staub entstand. Im letzten Sommer hatte ich den Filtersack einmal abmontiert und bei starkem Rückenwind im Garten ausgeklopft was eine Riesensauerei wurde. Der Filtersack war aber im Nu wieder zugesetzt. Seit einer Woche hat die Absauge nun eine Filterkartusche.
Leider erlaubt die Deckenhöhe von nur knapp 2m nicht den Einsatz der Filterkartusche ohne Umbau. Das Untergestell der Absauge musste abmontiert und die Absauge auf zwei Sockel aus MPX Resten gestellt werden. Dadurch wird der Spänesack etwas komprimiert, was mich bei dem bescheidenen Späneaufkommen in meiner Werkstatt nicht weiter stört. Die Absaugleistung ist jedenfalls spürbar gesteigert. Beim Einschalten der Absauge bläht der Spänesack auch nicht mehr so sehr auf, was darauf schliessen lässt, dass die Luftdurchlässigkeit im Faltenfilter wesentlich grösser ist als im Filtersack. Mal schauen ob die, nicht gerade geringe Investition, sich auf Dauer lohnt.
Leider erlaubt die Deckenhöhe von nur knapp 2m nicht den Einsatz der Filterkartusche ohne Umbau. Das Untergestell der Absauge musste abmontiert und die Absauge auf zwei Sockel aus MPX Resten gestellt werden. Dadurch wird der Spänesack etwas komprimiert, was mich bei dem bescheidenen Späneaufkommen in meiner Werkstatt nicht weiter stört. Die Absaugleistung ist jedenfalls spürbar gesteigert. Beim Einschalten der Absauge bläht der Spänesack auch nicht mehr so sehr auf, was darauf schliessen lässt, dass die Luftdurchlässigkeit im Faltenfilter wesentlich grösser ist als im Filtersack. Mal schauen ob die, nicht gerade geringe Investition, sich auf Dauer lohnt.
Freitag, 17. Mai 2013
Von FIFO zu LIFO ...
... und dabei habe ich nicht den Eindruck Nichts zu machen, aber in der Werkstatt ist momentan Stillstand wegen Arbeiten ums Haus die anscheinend "wichtiger" sind. Ich diskutier nicht mehr sondern habe mir eine ganz neue Strategie ausgedacht, wie ich wenigstens die Auftragsliste die ich von meiner Liebsten bekomme, annähernd zufriedenstellend aufarbeiten kann.
Das Dilemma, der gefühlt, immer zu spät abgelieferten Arbeiten, habe ich durch einen radikalen Wechsel in der Verwaltung der Auftragsliste wenigstens teilweise gelöst. Meine neue Strategie heisst:
Das Dilemma, der gefühlt, immer zu spät abgelieferten Arbeiten, habe ich durch einen radikalen Wechsel in der Verwaltung der Auftragsliste wenigstens teilweise gelöst. Meine neue Strategie heisst:
LIFO (Last-In-First-Out)
Bis vor Kurzem habe ich nach dem FIFO (First-In-First-Out) Prinzip gearbeitet, was den Nachteil hat, dass jeder neue "Auftrag" natürlich sofort in die Warteschleife ging: "Schatz, du weiss doch, dass ich vorher noch dies und das fertigmachen muss, bevor ich mich um jenes kümmern kann"! Kennt ihr doch, oder? Je mehr Aufträge in der Warteschlange sind, desto länger muss "Schatz" auf Ergebnisse warten! Sehr schlecht!
Beim LIFO Prinzip ergibt sich aber die Möglichkeit wenigstens den letzten Auftrag sofort (also ungewohnt schnell!) abzuliefern, was sehr gut ankommt! Die letzten Aufträge, Fliegengitter, Grill, Spielturm, habe ich somit sehr schnell abgeliefert, allerdings rutschten dadurch die Markisen, die Terassenbeleuchtung und der Zaun immer weiter zurück. Natürlich kommt dann die Nachfrage, wann endlich der Zaun kommt? Und das ist der große Moment wo man antworten kann, dass man doch zwischenzeitlich Fliegengitter, Grill und Spielturm sofort gebaut hat! Der Zaun wird kommen wenn die Markisen und Lampen hängen und genau diese werden bald hängen wenn sich nicht wieder ein neuer Auftrag vordrängt. Fies, oder? Jedenfalls nimmt es mir den Stress!
Oh ja, und schon liegen da 2 Pakete mit neuen Teppichstufen um die ich mich natürlich wieder sofort kümmere :-).
Samstag, 4. Mai 2013
Update: Werkstatt-Seite
Auf Anfrage einiger Leser habe ich einen quick & dirty Plan der Werkstatt in die Werkstatt-Seite eingefügt in dem die wichtigsten Maschinen und Schränke schematisch eingezeichnet sind. Dazu ist nicht mehr viel zu sagen und somit ist das hier mein bisher kürzester Post.
Dienstag, 19. Februar 2013
Einzelmaschinen, Zwei- oder Mehrfachkombimaschinen?
In Foren sieht man diese Fragestellung des öfteren und ich möchte hier einen (fast) rein theoretischen Vergleich anstellen. Dazu bediene ich mich im Katalog der Firma Holzkraft weil ich deren Maschinen gut kenne und zeige die Unterschiede im Preis und Platzbedarf.
Viel interessanter als das Photo ist aber die folgende Maßzeichnung. Hier ist die Maschine mit der optional erhältlichen Langloch-Bohreinrichtung dargestellt die ich aber im folgenden weglasse:
Daraus ersichtlich ist, dass die Maschine eine Aufstellfläche von 2,155m - 0,505 (Langloch) = 1,650m x 1,191m benötigt, was auf den ersten Blick kompakt erscheint. Wenn man den Verfahrweg des Schiebeschlittens mit einbezieht kommt man auf 1,650m x 2,480m. Will man einmal ein Brett von 2m Länge auf Breite sägen, dann kommt noch locker ein Meter vor und hinter der Maschine dazu, also 1,650m x 4,480m. Beim Dickenhobeln muss man um die Maschine herum gehen können und dafür rechnen wir etwa 0,6m auf der rechten Seite dazu, macht 2,250m x 4,480. Man will ja aber auch an der linken Seite der Maschine vorbei, also rechnen wir da noch einmal 0,6m dazu, macht demnach:
Die 4fach Kombi:
Formatkreissäge, Tischfräse, Abrichte, Dickenhobel in einer Maschine zu vereinen ist nicht neu und es gibt einige Firmen die solche Maschinen im Angebot haben. Die hier beispielhaft aufgeführte Maschine ist die C30 Genius von Holzkraft:Viel interessanter als das Photo ist aber die folgende Maßzeichnung. Hier ist die Maschine mit der optional erhältlichen Langloch-Bohreinrichtung dargestellt die ich aber im folgenden weglasse:
Daraus ersichtlich ist, dass die Maschine eine Aufstellfläche von 2,155m - 0,505 (Langloch) = 1,650m x 1,191m benötigt, was auf den ersten Blick kompakt erscheint. Wenn man den Verfahrweg des Schiebeschlittens mit einbezieht kommt man auf 1,650m x 2,480m. Will man einmal ein Brett von 2m Länge auf Breite sägen, dann kommt noch locker ein Meter vor und hinter der Maschine dazu, also 1,650m x 4,480m. Beim Dickenhobeln muss man um die Maschine herum gehen können und dafür rechnen wir etwa 0,6m auf der rechten Seite dazu, macht 2,250m x 4,480. Man will ja aber auch an der linken Seite der Maschine vorbei, also rechnen wir da noch einmal 0,6m dazu, macht demnach:
- Platzbedarf: 2,850m x 4,480m
- Budget: 5580€
Die 2 x 2fach Kombi:
Formatkreissäge und Tischfräse kombiniert sowie Abrichte und Dickenhobel kombiniert ist eine andere Möglichkeit sich die wichtigsten 4 Maschinen in den Hobby-Keller zu stellen. Holzkraft bietet zwei Zweifach-Kombi-Mascinen mit den gleichen Spezifikationen wie die vorgestellte 4-Fach-Kombi. Die ST-1 Genius kommt als Säge-Fräse-Kombi ins Rennen und die FS30 Genius als Abrichte-Dickenhobel Kombi:
Auch hier sind wieder vor Allem die Maßzeichnungen interessant!
Zur FS30 Genius gibt es keine Maßzeichnungen, aber da ich diese Maschine mein Eigen nennen darf, konnte ich die Maße einfach abgreifen: 0,650m x 1,400m. Stellt man nun beide Maschinen nebeneinander und lässt wie vorher 0,6m zum vorbeigehen, dann ergibt sich hier:
- Platzbedarf: 3,334m x 4,614m
- Budget: 6590€
Grob gesagt gewinnt man durch den Einsatz einer 4fach Kombi in diesem Falle etwa einen halben Meter in der Breite. Allerdings läge, durch die Anordnung der Maschinen, die 2x2 Kombi vorne, was die Ablängkapazität an der Säge betrifft: 2m vs 1,6m.
Ich habe den Durchgang zwischen meinen beiden Maschinen auf bierbauch-unfreundliche 0,3m rationalisiert. Dadurch passen die zwei Maschinen in meinen Kellerraum der ja nur knapp 3m Breite hat. Bei der 4fach Kombi hätte ich rechts und links etwas mehr Freiraum. Eine Ersparnis von 1000€ ist auch nicht zu vernachlässigen. Andererseits weiss ich von mir persönlich, dass mir das dauernde Umrüsten schnell widerstreben würde. Eine 4fach Kombi erscheint mir ein Kompromiss zu sein der eventuell für Platz- und Budget-Grenzfälle der einzige Zugang zu den wichtigsten Stationär-Maschinen bleibt. Wenn es ein bisschen mehr sein darf, würde ich aber ganz klar die 2 x 2fach Kombi vorziehen.
Ich habe auch mal zusammengerechnet wieviel die vier kleinsten reine Einzelmaschinen bei Holzkraft kosten würden und komme dabei auf 18760€. Diese Ausrüstung scheint sich damit wohl ganz klar an den sehr ambitionierten Amateur zu richten. Der Platzbedarf wächst bei 4 Einzelmaschinen auch erheblich.
Labels:
Abrichte,
ADH,
FKS,
Formatkreissäge,
Werkstattoptimierung
Montag, 11. Februar 2013
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 6
Da der Schrank an allen 4 Seiten bündig zu den Aluprofilen des MFT/3 abschließt, würden vorne überstehende Griffe an den Schubkästen nur stören. Die Fronten bekommen also einfach eine Ausfräsung in die man greifen kann zum Öffnen. Auf dem MFT/3 liegt noch die Frässchablone.
Ich verzichte komplett auf eine Oberflächen-Behandlung und bin gespannt wie sich das auf die Alterung des Schranks auswirken wird.
Um den Inhalt der Schubkästen zu organisieren, habe ich einfach die Einsätze mitsamt Inhalt aus den Systainern "umgesiedelt". Wenn ich mal Werkzeug außer Haus mitnehmen muss, dann sind die Systainer somit auch wieder schnell eingeräumt.
Es ist auch weiterhin möglich unter den Tisch zu greifen um beispielsweise die Befestigungselemente festzuschrauben. Die kurzen Zwingen können auch noch immer von unten durchgesteckt werden. Gerade benötigtes Werkzeug kann unter dem Tisch abgelegt werden.
Was noch fehlt ist die Möglichkeit den MFT/3 an der Wand anzudocken aber die Lösung dieses Problems ist noch nicht ausgereift. In der Zwischenzeit beginne ich den Bau des Weinregals XL.
Die beiden Längswände meiner Werkstatt sind jetzt wieder frei von sperrigen Regalen und das Raumgefühl ist deutlich verbessert. Auch sieht die Werkstatt aufgeräumter aus. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.
Hier noch eine Übersicht:
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 5
Ich verzichte komplett auf eine Oberflächen-Behandlung und bin gespannt wie sich das auf die Alterung des Schranks auswirken wird.
Um den Inhalt der Schubkästen zu organisieren, habe ich einfach die Einsätze mitsamt Inhalt aus den Systainern "umgesiedelt". Wenn ich mal Werkzeug außer Haus mitnehmen muss, dann sind die Systainer somit auch wieder schnell eingeräumt.
Es ist auch weiterhin möglich unter den Tisch zu greifen um beispielsweise die Befestigungselemente festzuschrauben. Die kurzen Zwingen können auch noch immer von unten durchgesteckt werden. Gerade benötigtes Werkzeug kann unter dem Tisch abgelegt werden.
Was noch fehlt ist die Möglichkeit den MFT/3 an der Wand anzudocken aber die Lösung dieses Problems ist noch nicht ausgereift. In der Zwischenzeit beginne ich den Bau des Weinregals XL.
Die beiden Längswände meiner Werkstatt sind jetzt wieder frei von sperrigen Regalen und das Raumgefühl ist deutlich verbessert. Auch sieht die Werkstatt aufgeräumter aus. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.
Hier noch eine Übersicht:
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 5
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Dienstag, 29. Januar 2013
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 5
Die Schubkästen werden aus Pappelsperrholz gebaut, 15mm dick für die Seiten sowie Vorder- und Rückenteile und 10mm für den Boden. Auch hier verwende ich wieder Lamellos. Da es 9 Schubladen sind mit jeweils 14 Lamellos, mache ich alle Fräsungen im Akkord an improvisierten Anschlägen. Das geht schnell, wird genau und verhindert Fehler.
Alle Einzelteile sind jetzt fertig und es kann geleimt werden.
Das Verleimen zieht sich über 3 Tage weil ich immer nur jeweils einen Schubkasten auf den MFT/3 spannen kann.
Nach dem Verleimen muss nur noch sehr wenig verputzt werden und dann können die Rollenauszüge montiert werden.
Um den Mittelpunkt der Bohrungen etwas leichter zu treffen, benutze ich den Zentrierbohrer als zweckentfremdeten Körner. Die Spax-Schrauben werden ohne vorzubohren eingedreht.
Geschafft! Alle 9 Schubkästen sind montiert und laufen erfreulich gut ohne zu klemmen. Die verwendeten Rollenauszüge können auch bis 2mm seitliches Spiel ausgleichen! Hier habe ich sie gleich mal gefüllt um diesen etwas langatmigen Bauabschnitt mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.
Jetzt fehlen nur noch die Fronten.
Alle Einzelteile sind jetzt fertig und es kann geleimt werden.
Das Verleimen zieht sich über 3 Tage weil ich immer nur jeweils einen Schubkasten auf den MFT/3 spannen kann.
Nach dem Verleimen muss nur noch sehr wenig verputzt werden und dann können die Rollenauszüge montiert werden.
Um den Mittelpunkt der Bohrungen etwas leichter zu treffen, benutze ich den Zentrierbohrer als zweckentfremdeten Körner. Die Spax-Schrauben werden ohne vorzubohren eingedreht.
Geschafft! Alle 9 Schubkästen sind montiert und laufen erfreulich gut ohne zu klemmen. Die verwendeten Rollenauszüge können auch bis 2mm seitliches Spiel ausgleichen! Hier habe ich sie gleich mal gefüllt um diesen etwas langatmigen Bauabschnitt mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.
Jetzt fehlen nur noch die Fronten.
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Montag, 21. Januar 2013
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 4
Der Deckel und der Boden sind angeschraubt. Beide Teile haben ein leichtes Übermaß und werden nach der Montage bündig gefräst. Das ist viel einfacher und genauer als zu versuchen die Teile sofort genau zu fertigen, zumal die Seitenteile nicht 100% plan sind.
Danach werden die acht Lenkrollen montiert. Jetzt kann der MFT/3, von seinen Beinen entledigt, auf den Schrank gestellt werden. Dann werden noch die Rollen-Überauszüge montiert, was Dank der Lochreihen sehr zügig geschieht. Rechts oben ist bereits eine Musterschublade eingesetzt.
Der Schrank hat nur zwei Lenkrollen mit Feststellung. Das genügt natürlich nicht um einen sicheren Stand zu gewähren. Ausserdem ist die Kippgefahr erheblich falls man mehrere Schubladen gleichzeitig öffnen würde. In einem späteren Teil gehe ich darauf ein wie ich diese beiden Probleme löse. In der Zwischenzeit wollen aber noch 8 weitere Schubladen gebaut werden.
Danach werden die acht Lenkrollen montiert. Jetzt kann der MFT/3, von seinen Beinen entledigt, auf den Schrank gestellt werden. Dann werden noch die Rollen-Überauszüge montiert, was Dank der Lochreihen sehr zügig geschieht. Rechts oben ist bereits eine Musterschublade eingesetzt.
Der Schrank hat nur zwei Lenkrollen mit Feststellung. Das genügt natürlich nicht um einen sicheren Stand zu gewähren. Ausserdem ist die Kippgefahr erheblich falls man mehrere Schubladen gleichzeitig öffnen würde. In einem späteren Teil gehe ich darauf ein wie ich diese beiden Probleme löse. In der Zwischenzeit wollen aber noch 8 weitere Schubladen gebaut werden.
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Dienstag, 15. Januar 2013
Festool MFT/3 Unterschrank: Teil 3
Nach einer langen, kalorien- und promillereichen Winterpause geht es weiter in der Werkstatt. Die Lochreihenschablone hat sich voll bewährt und die 456 Löcher waren an einem späten Nachmittag gebohrt. Am Abend hatte ich noch etwas Zeit um die Traversen herzustellen. Diese werden mit Lamellos zwischen die Seiten gesetzt.
Ich wollte erst nur jeweils eine Traverse vorne und hinten setzen aber die Seitenwände haben sich doch etwas verzogen und es erschien mir sicherer noch eine Traverse mittig anzubringen. Hier ein versuchsweiser Zusammenbau von einem Teil des Schrankes:
Verleimt wird dieser rechte Teil des Schrankes dann liegend. Dabei sind die Bessey Revo Korpuszwingen im Einsatz und bewähren sich wieder bestens.
Danach wird der linke Teil des Schrankes verleimt und schlussendlich beide Teile mit den mittleren Traversen zusammengefügt. Das ist wohl auch das letzte Mal, dass der Unterschrank auf dem MFT/3 liegt!
![]() |
| Lamellos fräsen an einem Hilfsanschlag |
Verleimt wird dieser rechte Teil des Schrankes dann liegend. Dabei sind die Bessey Revo Korpuszwingen im Einsatz und bewähren sich wieder bestens.
Danach wird der linke Teil des Schrankes verleimt und schlussendlich beide Teile mit den mittleren Traversen zusammengefügt. Das ist wohl auch das letzte Mal, dass der Unterschrank auf dem MFT/3 liegt!
Labels:
Werkstattoptimierung,
Werkstattschrank
Abonnieren
Posts (Atom)
















































