Sonntag, 11. Mai 2014

Werkstattschrank: Teil 5

Das hat ja ewig gedauert! Der Schrank ist endlich fertig und auch schon teilweise eingeräumt. Die Arbeitsplatte ist aus Multiplex mit Ahornfurnier, fein geschliffen und geölt, genau wie die Fronten der Schubkästen.
Hier noch ein Bild mit teilweise geöffneten Schubkästen und herausgezogenen Ablagen.
Die Tormek hat jetzt auch wieder einen Platz in der Werkstatt, nur fehlt noch eine Wanne unter der Maschine, weil beim Schleifen doch ziemlich viel Wasser daneben geht. Es wäre doch zu schade für den schönen Schrank.

Die großen Arbeiten des Werkstattkonzepts sind jetzt abgeschlossen und ich kann die nächsten Projekte planen. Links oben in den Bildern geistern noch immer die Einzelteile der wegrationalisierten Hausbar herum. Daraus soll in nächster Zukunft eine Kommode werden, passend zum Schmuckschrank. Das wird dann ein Projekt mit reverse Engineering, weil ich wenn möglich die Teile 1:1 verwenden möchte.

Zuerst kommt aber noch ein Hauruck-Projekt. Ein Bekannter, den ich wohl infiziert habe, möchte einen Kellerraum zur Gelegenheitswerkstatt umbauen und braucht dafür einen Schrank über die ganze Längsseite. Wir haben uns darauf geeignet, dass er mit anpackt und wir den Schrank gemeinsam bauen. Es wird ganz grob etwa so aussehen:
Als Kompromiss zwischen Kosten, leichter Verarbeitung und Gewicht (die Teile müssen mehrmals transportiert werden) haben wir uns auf einen Mix von Pappelsperrholz (10mm, 15mm und 18mm) und 19mm MDF geeinigt. Ich habe die Stückliste etwas optimiert und dem Holzhändler geschickt der den kompletten Zuschnitt übernimmt (insgesamt sind es 96 Teile). Alle Teile werden gedübelt und mittels Pocketholes verschraubt. Oberflächenbehandlung ist meinerseits keine vorgesehen. Falls Interesse besteht, kann ich das Projekt ein wenig dokumentieren, es ist allerdings dem Werkstattschrank recht ähnlich. Der Termin für den Aufbau ist auf Ende Mai vereinbart, also weniger als 3 Wochen.

Kommentare:

  1. Hallo Marc,

    toller Werkstattschrank.

    Also mich würde das Projekt interessieren. Vor allem, wie der Zusammenbau mit fertig vom Holzhändler geschnittenen Teilen klappt. Geht es mir oft so, das sich halt doch Toleranzen einschleichen, die ich meist durch späteren Zuschnitt von Teilen ausgleichen kann. Weil Theorie und Praxis.......

    Gruß Andi

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    1. Hallo Andi,

      Es wird schon irgendwie passen. Rollenauszüge erlauben einiges an Toleranz :-). Und, gut, ich bin überredet und drehe einfach ein Video über den Bau.

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  2. Hallo Marc,

    mich würde eine Doku ebenfalls interessieren, da ich etwas ganz ähnliches für mich plane.
    Als Holzwerkerneuling ist es immer interessant, die Kniffe abzuschauen, ein wenig nachzubauen.
    Vielleicht reicht die Zeit für ein paar zusätzliche Fotos und Zeilen.

    Gruß Chris

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  3. Stefan Mahalsky14. Mai 2014 um 22:34

    Hallo Marc,

    nachdem ich demnächst meine Werkbank erneut umbauen werde, freue auch ich mich auf das Video! Ich gucke mir eben doch oft große und kleine Lösungen ab und übertrage sie auf meine eigenen Projekte...

    Glückwunsch zum bestandenen Examen!


    Viele Grüße
    Stefan Mahalsky

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  4. Moin Marc,
    woher beziehst du deine Vollauszüge. Hersteller und Preis wäre vielleicht auch toll zu wissen. Mein Werkstatt Konzept is bisl anders aber die Idee für die Fronten hab ich schon mal im hinterstübchen ;-).

    Gruß Patrick

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    1. Meine Beschläge von Hettich beziehe ich alle über Hees und Peters in Trier. Über Preise mag ich weniger reden, weil die je nach Geschäftsrelation doch sehr variieren.

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  5. Das ist ja mal ein schöner großer Werkstattschrank. Besonders gut finde ich die ausziehbaren Ablagen. Kein herum kramen in den hinteren Ecken mehr. Sehr schön!

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