Montag, 3. Januar 2011

Werkstatt Unterschrank: Teil 1

Die neue Bohrständer-Bohrmaschinenkombination wurde provisorisch auf einen alten 60er Jahre Küchenschrank montiert der noch im Keller herum stand. Es war allerdings von Anfang an klar, dass mindestens die Bohrmaschine, der Selbstbau Frästisch als auch die Tellerschleifmaschine ihren eigenen rollbaren Unterschrank bekommen sollen. Die Idee dabei ist alles Zubehör in Schubladen griffbereit und geordnet unter der entsprechenden Maschine zu verstauen. Ein weiterer Gedanke dabei ist, durch die Möglichkeit die Schränke mitsamt der Maschine darauf frei in meiner kleinen Werkstatt zu bewegen, immer irgendeine Position zu finden in der auch sperrige Werkstücke bearbeitet werden können. Die Konstruktion der Schränke ist angelehnt an diesen Unterschrank. So entsteht hier der erste von vielleicht 3 Werkstatt Unterschränken.
Alle Rahmenteile bestehen aus Fichtenleimholzstollen (58x38) und sind mit Domino Dübeln verbunden.
Die Seitenfüllungen und der Rücken aus 12mm OSB sind eingenutet und mit dem Rahmen verleimt. OSB ist eigentlich ein ganz ordentliches Plattenmaterial für Füllungen solange man sich nicht an der Optik stört. Für diese Anwendung habe ich die Platten an der Außenseite geschliffen von 50er bis auf 180er Körnung.
Die Ober- und Unterböden aus 22mm OSB mit Fichtenholzumleimer werden später mit Schrauben lösbar mit dem Rahmen verbunden. Die Umleimer stehen zur Innenseite ein paar Millimeter über und helfen damit den Rahmen beim Zusammenbau und Verleimen in den rechten Winkel zu zwingen.

Der Schrank läuft auf 4 gebremsten und schwenkbaren Rollen.
In Teil 2 berichte ich über die Schubkästen.

Kommentare:

  1. Ich habe deine Blog vor ein paar Tagen entdeckt und gleich in meinen RSS-Feed aufgenommen, damit ich keinen Beitrag verpasse. Schöne Projekte, weiter so!

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  2. Hey Christoph,

    Danke für die ermunternden Worte. Mit dir verdoppelt sich die Zahl der mir bekannten regelmäßigen Leser ;-)

    Gruß
    Marc

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