Vielleicht hat es einer meiner Leser bemerkt, aber in meiner Werkstatt stand eine kleine Tischbohrmaschine die nicht mehr so recht in den erneuerten Maschinenpark passen wollte. Es handelt sich dabei um ein 49,99 € Baumarktmodell welches allerdings immer treu seinen Dienst verrichtet hat, wenn auch mit Einschränkungen. So war es bei einem Spindelspiel von mehr als 1,5mm bei vollem Hub ratsam sogar in Holz zu körnern um der Spitze des Holzbohrers ein wenig Halt zu geben. Des weiteren waren die Ausladung und der Hub sehr begrenzt. Ich wusste also auf was ich bei der Anschaffung einer stationären Bohrmaschine achten musste und genau das war es was mich dazu brachte folgende Bohr-maschinen/-ständer Kombination zu kaufen.
Es handelt sich dabei um eine Fein BOP-2 Zweigangbohrmaschine und einen Wabeco Bohrständer mit Kreuztisch.
Der horizontale Arm erlaubt eine Ausladung von etwa 25cm und der vertikale Hub beträgt gut 30cm. Mithilfe des Kreuztisches und eines Fräsmotors (hier im Bild Kress 800 FME) kann man sehr einfach Langlöcher oder kurze Lochreihen herstellen. Die ordentliche Ausladung erlaubt auch ein Bohren in der Stirnseite von langen Werkstücken die man an der vorderen T-Nut des Kreuztisches anklemmen kann. Bis jetzt hat sich die Benutzung dieser Kombination als sehr zufriedenstellend erwiesen und das Resultat war immer sehr präzise. Ich hatte mir auch einige Ständerbohrmaschinen angeschaut, war aber jedes mal abgeschreckt wegen des Pinolenspiels und der geringen Ausladung bei vergleichbarem Preis (+/- 500,- €).
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