Samstag, 9. Februar 2013

Weinregal XL: Teil 1

Ein Bekannter hat mich gefragt ob ich ein "schräges" Weinregal bauen könnte? Nach einer kurzen Besprechung war klar, was schräg sein soll und die Idee hat mir sofort gefallen. Die Flaschen lagern dabei in, um 45° gedrehten, quadratischen Fächern was den Vorteil hat, dass die Flaschen, egal wie viele es sind, immer stabil liegen und nicht wegrollen können! Das Regal kommt in einen Keller in einen Raum von 4.18m Breite und soll den ganzen Platz ausfüllen. Es darf natürlich nicht zuviel kosten, also haben wir uns schnell verständigt auf Birke Multiplex. Unten soll Platz sein für Weinkisten und oben drauf soll auch eine Ablagefläche sein. Nach dem Motto, Form folgt Zweck, entstand also schnell dieser Entwurf.
Nachdem mir die Verteilung der Kräfte unter Last bei einer solchen Konstruktion klar waren, stand fest, dass das Regal auf jeden Fall seitlich an den Wänden abgestützt werden muss. Unter vertikaler Belastung wird die Scherenkonstruktion nämlich versuchen in die Breite zu gehen. Stünde das Regal nicht zwischen zwei Wänden, dann müsste man eine Rückwand vorsehen. Um das Regal an seinen Bestimmungsort zu bekommen muss es auch zweigeteilt aufgebaut werden. Die beiden Hälften sind genau identisch.

Natürlich mache ich noch den Festool MFT/3 Unterschrank fertig bevor ich dieses Projekt angehe. Auch bin ich schon gespannt wie ich in meiner etwas optimierteren Werkstatt so ein großes Projekt umsetzen kann. Die Konstruktion an sich ist nicht kompliziert, verlangt aber wegen der großen Anzahl an Teilen und Verbindungen nach genauer Planung der Arbeitsschritte. Spannend wird sein ob ich diese "Auftragsarbeit" in einen halbwegs wirtschaftlich lohnenden Rahmen gepresst bekomme und entgegen meiner, ansonsten gemütlichen Arbeitsweise, diesmal schnell und effizient baue.

Kommentare:

  1. Hallo Marc,
    eine durchgehende Rückwand wäre zwingend nicht notwendig.
    M.E. wäre es auch ausreichend, wenn man zwei Bretter als Querstrebe im oberen und unteren Drittel an der Rückseite anbringt. Das würde die Seitenteile ausreichend entlasten.
    Gruß
    Volker

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  2. Hallo, haste das mit SketchUp gemacht? Sieht gut aus. Ich finde einfach nicht in dieses Prog rein. Ich müsste zu lange davor sitzen. Wie lange hat deine "Einarbeitung" gedauert? Danke. Sebastian

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    1. Hallo Sebastian,

      Ja ich mache mittlerweile alle meine Projekte mit Sketchup. Ich rate dazu die Tutorials auf http://www.sketchupforwoodworkers.com/ zu studieren. Danach bedarf es noch 3-4 Projekte um das Programm zu beherrschen.

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  3. Danke für den Tipp!!! Da hab ich einiges zu schauen. Sebastian

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