Mittwoch, 3. August 2011

Noch mehr Bilderrahmen

Ich habe noch ein paar Bilderrahmen gemacht. Es ist natürlich kein kompliziertes Projekt, aber es erfordert dennoch genaues Arbeiten. Die Rahmenteile habe ich auf der Hobelmaschine nach innen abgeschrägt. Dies gelingt mit einer dünnen Latte, die auf den Hobeltischen festgeklemmt wird und über die man die Rahmenteile schräg zustellen kann. Die Außenkanten des Rahmens erhalten ein einfaches Viertel-rund-Profil.
Im Gegensatz zu dem vorigen Bilderrahmen habe ich mir diesmal eine einfachere Konstruktion der Halterung des Bildes ausgedacht. Dazu habe ich mit der Oberfräse und einem Scheibennutfräser eine umlaufende 4mm breite Nut in den rückseitigen Falz gefräst. Die Tiefeneinstellung der Fräse ergab sich durch "sattes" Aufsetzen des Fräsers auf das eingelegte Bild. Das Bild wird schlussendlich gehalten durch in die Nut eingesteckte kleine Dominos die ziemlich genau 4mm dick sind.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Erster Geburtstag

Mir ist gerade aufgefallen, dass der erste Post in diesem Blog genau vor einem Jahr in die vernetzte Welt gesetzt wurde. Der "Selbstbau Frästisch" ist mit fast 3000 Besuchen auch noch der beliebteste Post meines Blogs. Mittlerweile haben sich ja bereits 11 regelmäßige Leser hier eingefunden die ich hiermit herzlich grüße.

Ich hätte übrigens nie gedacht, dass man so viele Leute erreicht in dieser virtuellen Vitrine des Webs mit einem Thema das doch oberhalb der Gürtellinie liegt. Es ist übrigens für einen Nichtsammler wie mich eine gute Möglichkeit doch ein wenig meines Schaffens zu dokumentieren. Vielleicht interessiert es ja später die Enkelkinder was Opa in seiner Freizeit machte und es wäre doch schade wenn davon kein Bildmaterial existierte.
Ich versuche übrigens meine Freizeit, die meistens erst nach dem Zubettgehen der Kinder beginnt, so gut es geht zwischen meiner besseren Hälfte, des Holzbastelns und einer weiteren Leidenschaft aufzuteilen. Wie einige von meinen Lesern bereits wissen bin ich eigentlich Softwareentwickler, habe aber meinen Beruf vor 8 Jahren aufgegeben um mich ins Geschäftswesen zu investieren. Durch die daraus entstandene Verschiebung zwischen Pflicht und Leidenschaft konnte ich plötzlich meinen ehemaligen Beruf als Hobby weitermachen. So habe ich nach langem Planen, Recherchieren und eben Entwickeln vor 2 Jahren unser neues Warenwirtschaftssystem im Betrieb eingeführt. Bis jetzt haben sich einige Wünsche seitens der Anwender angesammelt und ich werde wohl etwas Energie auf deren Realisierung anwenden müssen. Das Holzwerken bleibt aber sooft es geht der ruhige Gegenpol zur manchmal aufreibenden Programmiererei.

Gusstische gepflegt

Man liest so einiges über die Pflege von Maschinengusstischen aber ich hatte keines der belesenen Mittelchen vorrätig und so entschied ich mich kurzerhand es mit Antikwachs zu versuchen. Es war das einzige Wachs das ich finden konnte.
Zuerst habe ich die Tische gründlich mit WD40 gereinigt. WD40 entfernt Korrosionsflecken z.B. vom Anfassen mit verschwitzten Händen. Danach müssen die Reste des WD40 gründlich abgewischt werden. Danach das Wachs mit einem Lappen auftragen und gut verreiben. Das Aufpolieren habe ich mit dem Lammfell auf der Rotex erledigt. Das Ziel ist sicher nicht eine spiegelglatte Fläche sondern eher das Verschließen der Poren im Gusseisen und das Erleichtern des Gleitens des Werkstückes.