So, die Hausbarsaga hat begonnen. Das Holz, französisch Kirschbaum, ist besäumt, gehobelt und abgerichtet und bereits abgelängt. Die Profile kommen dran nachdem die Verbindungen (Domino) gefräst sind.
Die Rahmen werden nicht mit Profil und Konterprofilfräsungen verbunden sondern sehr klassisch stumpf mit losem Zapfen (hier Domino) verbunden. Das verlangt, dass der Rahmen ausgeklinkt und das Profil beidseitig auf 45 Grad Gehrung abgesetzt wird und das an allen Dutzenden von Rahmenteilen. Ich habe dies an einem Versuchsstück mit Handwerkzeug in einer Stunde geschafft aber mit mäßig präzisem Ergebnis. Jetzt warte ich auf die Ankunft meiner Bandsäge mit der ich die Rahmen grob vorarbeite um mit einer Schablone und der Oberfräse den Rest herauszufräsen. Es bliebe dann nur noch die innere Rundung zu richten. Die ganze Vorgehensweise wird der Inhalt des 2ten Teils der Hausbarsaga.
Möbelbau, Werkstatteinrichtung, Holzverarbeitung mit Maschinen, ... vom Hobbyschreiner für den Hobbyschreiner
Sonntag, 10. Oktober 2010
Zwei offene Regale ... auf die Schnelle
Wir brauchen zwei Regale im Gitarrenzubehörlager. Dort lagern alle Zubehörteile der ausgehängten Gitarren in etwa 300 Sichtlagerkästen. Es gibt aber noch Zubehör was sich dort nicht einordnen lässt und so entstand der Bedarf nach zwei offenen Regalen von 45cm Breite und 2m Höhe. Die Tiefe ergab sich aus der verfügbaren Brettbreite, in diesem Fall 20cm und durfte 25cm nicht überschreiten.
Diesmal habe ich das Buchenleimholz nicht im Baumarkt sondern im Holzgroßhandel gekauft und für weniger Geld mehr Qualität bekommen. Die Struktur ist gleichmäßiger und die Bretter haben alle die gleiche Breite und Dicke über die volle Länge.
Hier ist ein Bild der zugeschnittenen Einzelteile. Die Seiten-, Ober- und Unterteile haben bereits den Falz für die Aufnahme des Rückens.
Sämtliche Verbindungen werden wieder einmal mit der Domino hergestellt auch die Auflagen für die Regalböden sind Dominos. Wie sich herausstellt entpuppt sich die Domino als eine der wertvollsten Maschinen in meiner Werkstatt. Es ist eigentlich eine absolute Profimaschine die allerdings sehr einfach in der Handhabung ist und absolut präzise einzusetzen ist, auch von einem Gelegenheitsbastler.
Das Projekt ist so einfach, dass ich nicht hunderte von Photos gemacht habe. Hier sind die zwei fertigen Regale. Zum ersten Mal habe ich beschichtetes Pressholz als Rücken verwendet und bin eigentlich, außer mit der Optik, zufrieden mit den Eigenschaften dieses Materials. Der Rücken ist mit dem Tacker und Klammern befestigt und ergibt eine durchaus stabilisierende Wirkung trotz der Dünne von 3mm.
Diesmal habe ich das Buchenleimholz nicht im Baumarkt sondern im Holzgroßhandel gekauft und für weniger Geld mehr Qualität bekommen. Die Struktur ist gleichmäßiger und die Bretter haben alle die gleiche Breite und Dicke über die volle Länge.
Hier ist ein Bild der zugeschnittenen Einzelteile. Die Seiten-, Ober- und Unterteile haben bereits den Falz für die Aufnahme des Rückens.
Sämtliche Verbindungen werden wieder einmal mit der Domino hergestellt auch die Auflagen für die Regalböden sind Dominos. Wie sich herausstellt entpuppt sich die Domino als eine der wertvollsten Maschinen in meiner Werkstatt. Es ist eigentlich eine absolute Profimaschine die allerdings sehr einfach in der Handhabung ist und absolut präzise einzusetzen ist, auch von einem Gelegenheitsbastler.
Das Projekt ist so einfach, dass ich nicht hunderte von Photos gemacht habe. Hier sind die zwei fertigen Regale. Zum ersten Mal habe ich beschichtetes Pressholz als Rücken verwendet und bin eigentlich, außer mit der Optik, zufrieden mit den Eigenschaften dieses Materials. Der Rücken ist mit dem Tacker und Klammern befestigt und ergibt eine durchaus stabilisierende Wirkung trotz der Dünne von 3mm.
Dienstag, 28. September 2010
Projekte ...
Ich habe noch ein paar Projekte in der Warteschleife:
Die Hausbar
Es wird ein klassisches Möbel in kombinierter Stollen- und Rahmenbauweise in massiv französisch Kirschbaum. Das Projekt hat auch schon angefangen und ich beginne gleich mit der Veröffentlichung von Photos über den Fortschritt. Es wird wohl ein längeres Unterfangen und ich weiß nicht wie ihr es macht aber diese voraussichtlich langen Projekte haben bei mir immer größere Anlaufschwierigkeiten, sei es durch deren implizite oder einfach nur heraufbeschworene Komplexität. Ich denke es ist die Hemmschwelle des Hobbybastlers sich an "Profi"-Projekte heran zutrauen.
Zum Glück kann ich regelmäßig auf den Wissensschatz eines befreundeten Schreiners und gelegentlich sogar auf dessen Maschinen zurückgreifen, weil sonst wäre dieses Projekt wahrscheinlich sogar an den Beschaffungshürden des Rohmaterials erstickt. Könnt ihr euch an euren ersten Besuch im Holzgroßhandel erinnern? Einschüchternd, oder?
Man kommt auch immer wieder an die Grenzen im eigenen Maschinenpark und es ist beruhigend wenn man zur Not auf absolute Profimaschinen zurückgreifen kann. Man kann tausende von € in auf die eigenen Grundbedürfnisse und Platzverhältnisse zugeschnittenen Maschinen investieren und wird schneller als erwartet an deren Grenzen stoßen. Ich für meinen Teil werde sicher nie versuchen mit meinem Maschinenpark Rohbretter zu bearbeiten. Die Arbeitsschritte vom Rohbrett zum abgerichteten und gehobelten Brett gehören zu den Profiarbeiten die nach großen und präzisen Maschinen verlangen. Die weiteren Arbeitsschritte, wie Verbindungen herstellen, können wieder in der hauseigenen Werkstatt getätigt werden.
Der Schreibtisch
Das gute Stück kommt in mein Büro im Geschäft und soll sehr einfach, elegant und funktionell werden. Ich bin ein total digitaler Mensch der nur das nötigste an Papier manipuliert. Der Schreibtisch wird dementsprechend auf alle von mir benötigten Geräte zugeschnitten, dazu gehört ein Computer samt 21" LCD Schirm, ein Schwarzweißlaserdrucker, ein Farblaserdrucker, ein Dokumentenscanner sowie ein Etikettendrucker. Des weiteren gehören zum Gerätepark ein Barcodescanner, ein Festtelephon sowie ein Smartphone.
Ich muss sehr oft Informationen von gedruckten Dokumenten in unser eigenes System übertragen und die Ergonomie des ganzen Möbels wird hauptsächlich an dieser Aufgabe ausgerichtet.
Schubladen werden wenn möglich keine vorgesehen weil ich der Meinung bin, dass letztere eigentlich nur Zwischenlager sind für Sachen die man früher oder später sowieso wegschmeißt oder bestenfalls archiviert. Alles andere, wie Schreibgeräte u.s.w., gehören eh in Griffweite und nicht unter Verschluss.
Die Hausbar
Es wird ein klassisches Möbel in kombinierter Stollen- und Rahmenbauweise in massiv französisch Kirschbaum. Das Projekt hat auch schon angefangen und ich beginne gleich mit der Veröffentlichung von Photos über den Fortschritt. Es wird wohl ein längeres Unterfangen und ich weiß nicht wie ihr es macht aber diese voraussichtlich langen Projekte haben bei mir immer größere Anlaufschwierigkeiten, sei es durch deren implizite oder einfach nur heraufbeschworene Komplexität. Ich denke es ist die Hemmschwelle des Hobbybastlers sich an "Profi"-Projekte heran zutrauen.
Zum Glück kann ich regelmäßig auf den Wissensschatz eines befreundeten Schreiners und gelegentlich sogar auf dessen Maschinen zurückgreifen, weil sonst wäre dieses Projekt wahrscheinlich sogar an den Beschaffungshürden des Rohmaterials erstickt. Könnt ihr euch an euren ersten Besuch im Holzgroßhandel erinnern? Einschüchternd, oder?
Man kommt auch immer wieder an die Grenzen im eigenen Maschinenpark und es ist beruhigend wenn man zur Not auf absolute Profimaschinen zurückgreifen kann. Man kann tausende von € in auf die eigenen Grundbedürfnisse und Platzverhältnisse zugeschnittenen Maschinen investieren und wird schneller als erwartet an deren Grenzen stoßen. Ich für meinen Teil werde sicher nie versuchen mit meinem Maschinenpark Rohbretter zu bearbeiten. Die Arbeitsschritte vom Rohbrett zum abgerichteten und gehobelten Brett gehören zu den Profiarbeiten die nach großen und präzisen Maschinen verlangen. Die weiteren Arbeitsschritte, wie Verbindungen herstellen, können wieder in der hauseigenen Werkstatt getätigt werden.
Der Schreibtisch
Das gute Stück kommt in mein Büro im Geschäft und soll sehr einfach, elegant und funktionell werden. Ich bin ein total digitaler Mensch der nur das nötigste an Papier manipuliert. Der Schreibtisch wird dementsprechend auf alle von mir benötigten Geräte zugeschnitten, dazu gehört ein Computer samt 21" LCD Schirm, ein Schwarzweißlaserdrucker, ein Farblaserdrucker, ein Dokumentenscanner sowie ein Etikettendrucker. Des weiteren gehören zum Gerätepark ein Barcodescanner, ein Festtelephon sowie ein Smartphone.
Ich muss sehr oft Informationen von gedruckten Dokumenten in unser eigenes System übertragen und die Ergonomie des ganzen Möbels wird hauptsächlich an dieser Aufgabe ausgerichtet.
Schubladen werden wenn möglich keine vorgesehen weil ich der Meinung bin, dass letztere eigentlich nur Zwischenlager sind für Sachen die man früher oder später sowieso wegschmeißt oder bestenfalls archiviert. Alles andere, wie Schreibgeräte u.s.w., gehören eh in Griffweite und nicht unter Verschluss.
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