Montag, 12. September 2011

Heute ausprobiert: MFT bei der Leimholzherstellung

Heute habe ich mich an der Leimholzherstellung versucht. Der MFT ist dabei sehr hilfreich. Die Spannelemente sowie ein paar zusätzliche Klemmen halten die Bretter zusammen und mithilfe der übrigen Klemmen und Zulagen werden sie plan gehalten.
Um zu verhindern, dass das Brett am Tisch festgeleimt wird habe ich unter den Leimfugen Malerkrepp auf den MFT geklebt. Die mögliche Länge der herzustellenden Leimholzplatte ist natürlich auf die des MFT begrenzt.

Sonntag, 4. September 2011

Garderobe: Teil 1

Wir haben eine Ecke von etwa 1m x 1m in die eine Garderobe rein soll. Außer den äußeren Dimensionen war die Anzahl der darin zu verstauenden Schuhe, von denen mal gerade 2 Paar mir gehören ;-), ausschlaggebend für die Planung. Nach ein paar Skizzen war ich mit meiner Frau eins, dass es so aussehen soll.
Der niedrige Schrank mit der abgewinkelten Front hat eine Schublade mit einer großzügigen inneren Höhe um auch Schuhe stehend aufnehmen zu können die hohe Absätze haben. Der hohe Schrank hat 3 Klappen die jeweils 3 Fächer haben für Standardschuhe. Er sollte in etwa Platz bieten für 18 Paar Schuhe. Die Kleiderstange bietet Platz für vier, fünf, vielleicht sechs Jacken. Als Novum habe ich diesmal eine detaillierte Planung gemacht und eine ausführliche Stückliste erstellt in der Hoffnung dadurch die Zeit für die Ausführung zu optimieren und Fehler weitgehend auszuschließen. Es sind immerhin 84 Einzelteile herzustellen und da hat man sich schnell verzettelt.

Sonntag, 21. August 2011

Flache Schrägen hobeln

Im Beitrag über die Bilderrahmen habe ich erwähnt, dass ich die Schrägen an den Rahmenteilen mit der Hobelmaschine hergestellt habe. Hier möchte ich nun kurz diese Technik beschreiben.
Zuerst habe ich eine dünne Leiste zurecht gehobelt die als Unterlage später die angestrebte Schräge an den Rahmenteilen ergibt. Die Länge der Leiste entspricht praktischerweise der Länge der Abrichttische. Die Leiste habe ich dann zur Hälfte der Länge abgerichtet, sodass sie flach aufliegen kann auf beiden Tischen. Die Spanabnahme habe ich in gewohnter Weise schwach eingestellt auf etwa 0.75mm. Die Leiste habe ich dann parallel zum Anschlag ausgerichtet und auf die Tische festgeklemmt.
Den Anschlag habe ich nun soweit verschoben, dass das zu hobelnde Rahmenteil noch einige Millimeter Auflage hat. Nun konnte ich die Schrägen an den Rahmenteilen hobeln.
Die Breite der Schräge habe ich am Rahmenteil markiert und die Rahmenteile bis zu der Markierung gehobelt. Es ist hilfreich die Anzahl der Durchgänge mitzuzählen. Das beschleunigt die Arbeit an den weiteren Werkstücken. Ich habe die Werkstücke mit 2-3 Durchgängen weniger gehobelt und dann erst nach jedem Durchgang kontrolliert ob die Markierung erreicht war. Es war auch manchmal nötig das Werkstück nur halb zuzuführen weil die Schräge nicht durchgängig homogen war.
Diese Methode ist in Ordnung für kleine Stückzahlen. Wenn ich Dutzende von Teilen zu bearbeiten hätte würde ich es vorziehen eine Schablone für den Dickenhobel anzufertigen bei der die Teile schräg aufliegen und wo auch die erzielte Genauigkeit erhöht wäre.