Marc ist auch Luxemburger und er verbindet eine gehörige Portion Enthusiasmus mit einer ebenso großen Portion Gelassenheit bei der Ausübung seines Holzwerkerhobbys. Er mag es zu experimentieren und scheint, wenn man seinen Blog und seine Werkstatt anschaut, auf konsequente Weise alles und aber wirklich alles auszuprobieren. Er ist darüber hinaus ein Sammler und in seinem Werkzeugschrank findet man das eine oder andere Schätzchen das entweder schon renoviert ist oder darauf wartet es zu werden. Er ist auch noch ein leidenschaftlicher Hobbykoch und tut dies auch Kund in einem seiner Blogs. In meiner "Apotheke", wie ich meine manchmal allzu saubere und aufgeräumte Maschinen-Werkstatt mittlerweile zu nennen pflege, fühlte sich Marc aber trotzdem wohl und wir plauderten uns auf gewohnt breiter Bandbreite über unser gemeinsames Hobby aus.
Er hat mich überdies gebeten weder über das obligate Bier zu schreiben das wir zum schmieren unserer Stimmbänder brauchten, noch darüber zu berichten, dass er den etwas längeren Weg gewählt hat um zu mir zu fahren und deshalb schreibe ich dies auch besonders klein damit es nicht jeder lesen kann. Aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen es trotzdem zu posten, sei es auch nur als Vorlage für einen Konter ;-)
Möbelbau, Werkstatteinrichtung, Holzverarbeitung mit Maschinen, ... vom Hobbyschreiner für den Hobbyschreiner
Montag, 4. Juli 2011
Montag, 20. Juni 2011
Doppelgehrungsanschlag auf die Schnelle
Ich habe wenig Zeit momentan, so dass ich, entgegen meiner Neigung zur Langsamkeit, schnell arbeiten und auch noch improvisieren muss. So entstand ein improvisierter Doppelgehrungsanschlag der gleich zum Einsatz kommt bei der Herstellung einer Reihe von Bilderrahmen. Es handelt sich um ein einfaches Multiplexbrett welches wenigstens an einer Ecke einen absoluten 90° Winkel braucht. Das Brett wird im 45° Winkel auf dem Schiebeschlitten festgeklemmt.
Die Klemmen die mit den Griffen nach oben zeigen, dienen als Längenanschlag für die Rahmenteile. Die Funktionsweise und die "Vollversion" des Anschlages findet man in diesem Video von Guido Henn. Ein schneller Versuch zeigt die Effizienz und Genauigkeit dieser Methode.
Update: Es gibt jetzt auch einen neueren Post zu diesem Thema
Montag, 13. Juni 2011
Display für Audio-Mischer: Teil 4 "Zusammengebaut"
Das erste von vier Displays habe ich heute morgen zusammengebaut. Es gibt eigentlich nicht viel zu berichten über die Bauschritte weil es sich um ein sehr einfaches Teil handelt.
Vielmehr war es interessant in der neu eingerichteten Werkstatt ein volumenmäßig recht großes Projekt gleich in vierfacher Ausführung zu bauen und zu schauen wie ich mit den neuen Platzverhältnissen zurechtkomme. Eins ist klar: ich kann nur ein Display nach dem anderen zusammenbauen, ölen und dann aus der Werkstatt heraus an seinen Bestimmungsort bringen. Aber, es ist genug Platz vorhanden! Das Praktische an den großen Maschinen ist, dass man nach dem Hobeln und Sägen die Maschinentische zudecken und als Ablage für die fertigen Einzelteile benutzen.
Warum ich soviel über die Platzverhältnisse schreibe? Weil bestimmt viele andere Holzwerker in ähnlichen Platzverhältnissen, sprich typische Einzelgarage (5m x 3m), ihre Werkstatt einrichten möchten und ich meine Erfahrungen teilen möchte. Wenn ich mich alleine nach den Kommentaren in den Foren gerichtet hätte als ich mein Vorhaben dort vorstellte, hätte ich eigentlich gar nicht damit anfangen sollen. Von "unmöglich" bis "kontraproduktiv" waren die Aussagen. Der Trick aber ist, eine ausführliche Planung durchzuführen und dabei die maximal mögliche Maschinengröße zu ermitteln und auf keinen Fall zu überschreiten. Auf jeden Fall macht es ungleich viel mehr Spaß mit amtlichen Maschinen zu arbeiten und eine kleine Formatkreissäge in einer kleinen Garage macht absolut Sinn.
Vielmehr war es interessant in der neu eingerichteten Werkstatt ein volumenmäßig recht großes Projekt gleich in vierfacher Ausführung zu bauen und zu schauen wie ich mit den neuen Platzverhältnissen zurechtkomme. Eins ist klar: ich kann nur ein Display nach dem anderen zusammenbauen, ölen und dann aus der Werkstatt heraus an seinen Bestimmungsort bringen. Aber, es ist genug Platz vorhanden! Das Praktische an den großen Maschinen ist, dass man nach dem Hobeln und Sägen die Maschinentische zudecken und als Ablage für die fertigen Einzelteile benutzen.
Warum ich soviel über die Platzverhältnisse schreibe? Weil bestimmt viele andere Holzwerker in ähnlichen Platzverhältnissen, sprich typische Einzelgarage (5m x 3m), ihre Werkstatt einrichten möchten und ich meine Erfahrungen teilen möchte. Wenn ich mich alleine nach den Kommentaren in den Foren gerichtet hätte als ich mein Vorhaben dort vorstellte, hätte ich eigentlich gar nicht damit anfangen sollen. Von "unmöglich" bis "kontraproduktiv" waren die Aussagen. Der Trick aber ist, eine ausführliche Planung durchzuführen und dabei die maximal mögliche Maschinengröße zu ermitteln und auf keinen Fall zu überschreiten. Auf jeden Fall macht es ungleich viel mehr Spaß mit amtlichen Maschinen zu arbeiten und eine kleine Formatkreissäge in einer kleinen Garage macht absolut Sinn.
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